
Gemeinsam mehr Erfolg
Krankenversicherung
8 Kern-USPs der Privaten Krankenversicherung:
Chefarztbehandlung – ohne Wartezeit:
Stellen Sie sich vor, Sie bekommen immer den schnellsten Termin beim besten Spezialisten. Mit der Privaten Krankenversicherung ist das Realität. Keine langen Wartezeiten, sondern direkte Behandlung durch erfahrene Chefärzte.
Krankenhaus? Ihre Wahl!:
Sie entscheiden, wo Sie behandelt werden möchten. Komfort und medizinische Expertise nach Ihren Wünschen – inklusive Unterbringung im 1- oder 2-Bett-Zimmer.
Medizin der Zukunft – heute:
Profitieren Sie von modernsten Behandlungen und innovativen Therapien. Die Private Krankenversicherung eröffnet Ihnen die Welt der Spitzenmedizin und gibt Ihnen die bestmöglichen Heilungschancen.
Gesund bleiben – aktiv vorsorgen:
Investieren Sie in Ihre Gesundheit mit erweiterten Vorsorgeuntersuchungen und individuellen Gesundheitsleistungen. So beugen Sie Krankheiten vor und fühlen sich rundum wohl.
Rundum abgesichert – ohne Sorgen:
Von der Arztpraxis bis zum Krankenhaus – mit der Privaten Krankenversicherung sind Sie umfassend geschützt. Genießen Sie finanzielle Sicherheit und ein gutes Gefühl.
Komfort im Krankenhaus:
Erholen Sie sich in Ruhe und Privatsphäre – im 1- oder 2-Bett-Zimmer.
Bezahlbar – auch im Alter:
Wir finden den Tarif mit Beitragsentlastung im Alter, der zu Ihnen passt. So bleibt Ihre Gesundheitsversorgung langfristig gesichert.
Gesund belohnt – Beitragsrückerstattung:
Bleiben Sie gesund und freuen Sie sich über Geld zurück! Mit bestimmten Tarifen erhalten Sie eine Beitragsrückerstattung, wenn Sie die Versicherung nicht in Anspruch nehmen.
Private Krankenversicherung: Weil Ihre Gesundheit das Wichtigste ist.
Gesundheit ist unser höchstes Gut. Unerwartete Krankheiten oder Unfälle können nicht nur körperlich belastend sein, sondern auch hohe finanzielle Kosten verursachen. Eine Krankenversicherung schützt Sie vor diesen finanziellen Risiken und ermöglicht Ihnen den Zugang zu bestmöglicher medizinischer Versorgung, ohne sich Sorgen um die Kosten machen zu müssen.
Im Falle einer schweren Erkrankung können die Kosten für Behandlungen, Medikamente und Krankenhausaufenthalte schnell in die Höhe schnellen. Eine gute Krankenversicherung übernimmt diese Kosten und entlastet Sie finanziell. So können Sie sich ganz auf Ihre Genesung konzentrieren.
Darüber hinaus bietet eine Krankenversicherung auch wichtige Leistungen zur Prävention und Früherkennung von Krankheiten. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen helfen, gesundheitliche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, bevor sie schwerwiegend werden.
Insbesondere die private Krankenversicherung bietet Ihnen zahlreiche Vorteile wie Chefarztbehandlung, freie Krankenhauswahl und Zugang zu innovativen Behandlungsmethoden. Sie investieren in Ihre Gesundheit und sichern sich die bestmögliche medizinische Versorgung.
Eine Krankenversicherung ist daher eine unverzichtbare Investition in Ihre Gesundheit und Ihre Zukunft. Sie gibt Ihnen die Sicherheit und den Rückhalt, den Sie im Krankheitsfall benötigen.
Warum ist die Kranken-versicherung so wichtig?
Gesund und abgesichert – mit der richtigen Krankenversicherung.
Ihre Gesundheit ist wichtig! Deshalb bieten wir Ihnen eine umfassende Beratung zu allen wichtigen Versicherungen rund um Gesundheit und Pflege:
Private Krankenversicherung (PKV): Sie wünschen sich Chefarztbehandlung, kurze Wartezeiten und erstklassige medizinische Leistungen? Wir finden die passende PKV für Sie und erklären Ihnen alle wichtigen Details zu Leistungen, Tarifen und Kosten.
Private Pflegezusatzversicherung: Ergänzen Sie Ihre Absicherung im Pflegefall mit einer privaten Pflegezusatzversicherung. Wir helfen Ihnen, die richtige Höhe der Leistungen zu wählen, damit Sie im Pflegefall bestens versorgt sind und finanzielle Engpässe vermeiden.
Gesetzliche Krankenversicherung (GKV): Wir erklären Ihnen die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung und helfen Ihnen, die passende Krankenkasse mit den besten Konditionen für Ihre Bedürfnisse zu finden.
Gesetzliche Pflegepflichtversicherung: Wir informieren Sie über die Leistungen der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung, die verschiedenen Pflegegrade und Ihre Möglichkeiten, im Pflegefall die bestmögliche Unterstützung zu erhalten.
Krankenzusatzversicherungen: Schließen Sie Lücken in Ihrer Krankenversicherung mit sinnvollen Zusatzversicherungen. Ob Zahnersatz, Krankenhausaufenthalt oder alternative Heilmethoden – wir finden die passende Ergänzung für Ihre Bedürfnisse. Zum Beispiel:
Zahnzusatzversicherung: Für gesunde und schöne Zähne – ein Leben lang.
Krankenhauszusatzversicherung: Mehr Komfort und Wahlmöglichkeiten im Krankenhaus.
Krankentagegeldversicherung: Sichern Sie Ihr Einkommen im Krankheitsfall ab und vermeiden Sie finanzielle Sorgen. Mit einem Krankentagegeld gleichen Sie den Einkommensverlust aus, wenn Sie aufgrund von Krankheit längerfristig nicht arbeiten können.
Warum eine gute Krankenversicherung so wichtig ist:
Eine gute Krankenversicherung schützt Sie vor hohen Kosten im Krankheitsfall und sichert Ihnen die bestmögliche medizinische Versorgung. Wir finden gemeinsam mit Ihnen die passende Lösung, die zu Ihren Bedürfnissen und Ihrem Budget passt – ob kurzfristiger Schutz oder langfristige Vorsorge.
Ihre Vorteile bei uns:
Individuelle Beratung: Wir nehmen uns Zeit für Sie und finden die optimale Lösung für Ihre persönliche Situation.
Unabhängige Experten: Wir vergleichen die Angebote verschiedener Anbieter und empfehlen Ihnen die beste Option.
Digitale Beratung: Flexibel und bequem – wir beraten Sie online, wann und wo Sie möchten.
Umfassender Service: Von der ersten Beratung bis zur laufenden Betreuung – wir sind immer für Sie da.
Kostengünstig und leistungsstark: Wir finden für Sie die beste Absicherung zum fairen Preis.
Kontaktieren Sie uns noch heute – gemeinsam finden wir die beste Lösung für Ihre Gesundheit und Ihre Zukunft!
„Die Gesundheit sollte niemals zur finanziellen Last werden.“
Private Krankenversicherung (PKV) &
Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)
Vorwort
Steigende Beiträge sind sowohl in der Privaten (PKV) als auch in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) Realität. Doch während die GKV nur die aktuellen Kosten deckt, trifft die PKV gleichzeitig Vorsorge für Ihr späteres Leben. Daher sollte die PKV niemals als reine „Sparvariante“ betrachtet werden.
Mit kluger Planung und Unterstützung eines Spezialisten lässt sich die PKV auch im Alter mit wenig Aufwand bezahlbar gestalten. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zur Beitragsermäßigung, die wir Ihnen gerne aufzeigen.
Die Aussage "PKV im Alter ist zu teuer" ist relativ. Im Krankheitsfall zahlt sich die bessere Leistung der PKV in jedem Fall aus. Im Vordergrund steht Ihre Gesundheit, nicht primär die Kosten!
Mit einer PKV in einem leistungsstarken Tarif sichern Sie sich bessere Leistungen als in der GKV – bei frühzeitigem Einstieg oft sogar zu einem günstigeren Beitrag. Darüber hinaus bietet Ihnen die PKV ein lebenslanges Leistungsversprechen, das die budgetorientierte und politikabhängige GKV nicht gewährleisten kann.
Für die Entscheidung PKV vs. GKV ist die zukünftige Beitragsentwicklung natürlich ein wichtiger Faktor. Wir können zwar nicht in die Zukunft blicken, möchten Ihnen aber einige Fakten an die Hand geben, um Ihnen eine bessere Einschätzung zu ermöglichen:
Die Bundesregierung stellte am 30.5.2016 (BT-Drs 18/8590) auf eine Anfrage der Grünen zur Belastung von Rentnern mit PKV-Beiträgen fest: „Der Anteil der privat Versicherten, die eine Prämie entrichten, die den Höchstbeitrag der GKV überschreitet, lag nach Angaben des WIP im Jahr 2012 bei 0,5 Prozent der Versicherten.“ Das bedeutet: Nur einer von 200 PKV-Versicherten zahlt mehr als den GKV-Höchstbeitrag!
FAQ
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Die Private Krankenversicherung (PKV) ist eine Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Sie bietet individuell angepasste Leistungen und richtet sich vor allem an Selbstständige, Beamte und gut verdienende Angestellte.
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Privat krankenversichern können sich Personen, die nicht der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung unterliegen, wie z.B. Selbstständige, Freiberufler, Beamte und Angestellte mit einem Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze.
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Die PKV bietet Vorteile wie individuell wählbare Leistungen, kürzere Wartezeiten bei Ärzten, Zugang zu Spezialisten und oft eine bessere medizinische Versorgung.
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Die PKV bietet individuelle Tarife und Leistungen, während die GKV einheitliche Leistungen für alle Versicherten bietet. Die PKV-Beiträge basieren auf Alter, Gesundheitszustand und Tarif, die GKV-Beiträge auf dem Einkommen.
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Ein Wechsel ist möglich, wenn das Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze liegt oder man selbstständig, freiberuflich oder verbeamtet ist.
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Ein Wechsel zurück ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich, z.B. bei Arbeitslosigkeit oder einem Einkommen unter der Versicherungspflichtgrenze. Es ist jedoch oft schwierig.
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Die Beiträge richten sich nach dem Eintrittsalter, dem Gesundheitszustand und dem gewählten Tarif. Anders als in der GKV spielen das Einkommen und Familienmitglieder keine Rolle.
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Die Beiträge können im Alter steigen, allerdings werden Rückstellungen gebildet, um die Kosten abzufedern. Es gibt auch spezielle Tarife für Senioren.
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Die Leistungen der Privaten Krankenversicherung (PKV) sind abhängig vom gewählten Tarif und können daher stark variieren. Es gibt jedoch einige grundlegende Leistungen, die in den meisten Tarifen enthalten sind und darüber hinausgehende Leistungen, die optional hinzugewählt werden können. Hier eine Übersicht:
Grundlegende Leistungen (oftmals enthalten):
Ambulante Behandlungen: Arztbesuche, Sprechstunden, verschriebene Medikamente, Heil- und Hilfsmittel (z.B. Brillen, Gehhilfen)
Stationäre Behandlungen: Krankenhausaufenthalt im Mehrbettzimmer, Operationen, ärztliche Versorgung
Zahnärztliche Behandlungen: Oftmals Kostenübernahme für Basisleistungen wie Kontrolluntersuchungen, Füllungen und einfache Zahnersatzmaßnahmen. Zusatzversicherungen für umfangreicheren Zahnersatz sind üblich und empfehlenswert.
Vorsorgeuntersuchungen: Viele Vorsorgeuntersuchungen sind abgedeckt, um Krankheiten frühzeitig zu erkennen.
Optionale Leistungen (häufig als Zusatzbaustein wählbar):
Chefarztbehandlung: Behandlung durch den Chefarzt im Krankenhaus.
Einzelzimmer im Krankenhaus: Mehr Komfort und Privatsphäre während des Krankenhausaufenthalts.
Alternative Heilmethoden: Kostenübernahme für Behandlungen wie Akupunktur, Homöopathie oder Osteopathie.
Heilpraktikerleistungen: Übernahme der Kosten für Behandlungen durch Heilpraktiker.
Auslandsreisekrankenversicherung: Abdeckung von Krankheitskosten im Ausland.
Krankentagegeld: Finanzielle Unterstützung bei Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit.
Zahnzusatzversicherung: Umfassendere Leistungen für Zahnersatz, z.B. Implantate oder Inlays.
Empfehlung:
Sichern Sie Ihre Gesundheit optimal ab: Vergleichen Sie mit unserem unabhängigen Berater verschiedene Angebote der Privaten Krankenversicherung und finden Sie den Tarif, der perfekt auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Vereinbaren Sie jetzt Ihr persönliches Beratungsgespräch.
Ihre Gesundheit – unser Anliegen: Gemeinsam finden wir den passenden Tarif und die richtige Gesellschaft.
So finanziert sich die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)
Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) deckt ihre steigenden Kosten auf verschiedene Weisen:
Steigende Bemessungsgrenze: Jährlich wird die Bemessungsgrenze, auf die sich die Beiträge beziehen, meist angehoben. Das bedeutet, dass höhere Einkommen stärker zur Finanzierung beitragen.
Steigende Zusatzbeiträge: Zusätzlich zum allgemeinen Beitragssatz legt jede Krankenkasse einen individuellen Zusatzbeitrag fest, um ihre Kosten zu decken.
Bundeszuschüsse: Der Bund unterstützt die GKV mit Steuermitteln, um die Finanzierung zu stabilisieren.
In schwierigen finanziellen Situationen kann es auch zu Leistungskürzungen kommen. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass Leistungen der GKV ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein müssen. Wichtig zu wissen: Die Beiträge in der GKV richten sich ausschließlich nach Ihrem Einkommen, unabhängig von Ihrem Gesundheitszustand oder den tatsächlich in Anspruch genommenen Leistungen. Die Finanzierung erfolgt ohne Bildung von Rücklagen für zukünftig steigende Kosten. Dadurch können Beitragserhöhungen notwendig werden, um die laufenden Ausgaben zu decken.
Das Leistungsversprechen der Privaten Krankenversicherung (PKV)
Die Private Krankenversicherung (PKV) bietet ein anderes Finanzierungsmodell und andere Leistungsmerkmale:
Lebenslange Leistungsgarantie: Die PKV garantiert Ihnen die vertraglich vereinbarten Leistungen ein Leben lang. Der medizinische Fortschritt wird dabei berücksichtigt.
Beitragsanpassungen: Die Beiträge in der PKV können angepasst werden, um steigende Kosten im Gesundheitswesen (die sogenannte "medizinische Inflation") aufzufangen. Diese Anpassungen werden von unabhängigen Gutachtern überprüft.
Individuelle Beitragsberechnung: Ihr PKV-Beitrag berechnet sich nach den gewählten Leistungen, Ihrem Eintrittsalter und Ihrem Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss. Ihr Einkommen spielt keine Rolle.
Medizinischer Fortschritt: Leistungen müssen medizinisch begründet sein. Die PKV fördert den medizinischen Fortschritt und integriert neue, wirksame Behandlungsmethoden in ihren Leistungskatalog.
Zusätzliche Vorteile: Die PKV bietet oft zusätzliche Vorteile wie freie Krankenhauswahl, freie Arztwahl (inkl. der Möglichkeit von Honorarvereinbarungen) und weltweiten Krankenversicherungsschutz.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die GKV ein solidarisch finanziertes System ist, bei dem alle Mitglieder unabhängig von ihrem Gesundheitszustand in einen Topf einzahlen. Die PKV hingegen funktioniert nach dem Individualprinzip: Ihr Beitrag und Ihre Leistungen werden individuell festgelegt und sind unabhängig von den Ausgaben anderer Versicherter.
PKV stärkt das gesamte Gesundheitssystem
Die PKV leistete allein im Jahr 2022 mit zusätzlichen 39,51 Milliarden Euro einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung des gesamten Gesundheitssystems. Zum Vergleich: Wären alle Privatversicherten freiwillig gesetzlich versichert gewesen, wären dem deutschen Gesundheitswesen 11,68 Milliarden Euro entgangen, also rund ein Drittel der aktuellen Behandlungskosten.
Beitragskalkulation in der PKV
Eines vorweg: Die Private Krankenversicherung (PKV) wird im Alter nicht teurer, weil der Versicherte älter wird!
Natürlich steigen die Ausgaben jeder Krankenversicherung – ob gesetzlich oder privat – mit zunehmendem Alter. Die folgende Tabelle des Bundesversicherungsamts zeigt die Leistungsausgaben in der GKV nach Altersgruppen:
Dass wir älter – und damit auch anfälliger für Krankheiten – werden, ist nicht überraschend, sondern in der PKV von vornherein einkalkuliert. Die Beiträge der PKV und der meisten Zusatzversicherungen sind so kalkuliert, dass sie theoretisch (ohne Berücksichtigung der „medizinischen Inflation“, siehe unten) ein Leben lang konstant bleiben.
Die Beitragskalkulation berücksichtigt die Lebenserwartung. In jungen Jahren sind die Beiträge daher höher als die tatsächlichen Kosten. Die höheren Kosten im Alter werden aus dem angesparten Kapital, der sogenannten „Alterungsrückstellung“, gedeckt.
Medizinische Inflation
Medizinische Leistungen werden jedes Jahr teurer, unabhängig davon, ob Sie gesetzlich oder privat versichert sind. Die Hauptgründe dafür sind:
Steigende Lebenserwartung: Jedes zusätzliche Lebensjahr verursacht etwa doppelt so hohe Kosten wie das vorherige.
Neue Behandlungsmöglichkeiten und medizinisch-technischer Fortschritt: Innovationen in der Medizin führen zu neuen, oft teureren Behandlungsmethoden.
Studien zeigen, dass demografische Entwicklungen und der medizinisch-technische Fortschritt die Gesundheitsausgaben jeweils um ca. 1% pro Jahr steigen lassen. Hinzu kommt die sogenannte „angebotsinduzierte Nachfrage“, also die Tatsache, dass mehr Leistungen angeboten und somit auch in Anspruch genommen werden. Mehr Informationen dazu finden Sie in der Kurzanalyse des Wissenschaftlichen Instituts der Privaten Krankenversicherung (WIP) "Entwicklung der Beitragseinnahmen in PKV und GKV" aus 11/2016 (WIP 11/2016).
So stiegen die Gesundheitsausgaben in Deutschland zwischen 1994 und 2014 um insgesamt 87%, während das Bruttoinlandsprodukt im gleichen Zeitraum nur um 59% wuchs. Daher sollte man vorsorglich eine durchschnittliche „medizinische Inflationsrate“ von ca. 5% pro Jahr einkalkulieren.
Die Bundesregierung erklärte am 30.5.2016 (BT-Drs 18/8590) auf eine Anfrage der Grünen: „Die Kostensteigerungen, die in den letzten Jahren auch im Bereich der PKV zu beobachten waren, sind maßgeblich auf allgemeine Leistungsausweitungen im Zusammenhang mit dem medizinisch-technischen Fortschritt sowie den Anstieg der Lebenserwartung zurückzuführen. Diese Veränderungen beeinflussen in gleichem Maße auch die Kostenentwicklung in der GKV. Daher verlief die Beitragsentwicklung in der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung in den letzten Jahren sehr ähnlich. Die PKV-Beiträge stiegen zwischen 2008 und 2014 um rund 2,5 Prozent pro Jahr (s. die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage auf Bundestagsdrucksache 18/5956, S. 3, Antwort zu Frage 5) und entwickelten sich damit in diesem Zeitraum etwas weniger dynamisch als die Beiträge in der GKV.“
Entwicklung der Prämieneinnahmen: PKV vs. GKV
Ein Vergleich der Prämieneinnahmen pro Vollversichertem in der Privaten Krankenversicherung (PKV) und der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) über 20 Jahre (2005-2025) zeigt ein interessantes Ergebnis:
Die Steigerung in der PKV fällt mit 83,8% (durchschnittlich 3,1% pro Jahr) deutlich geringer aus als in der GKV mit 115,7% (durchschnittlich 4,0% pro Jahr).
Beitragsentwicklung und Leistungskürzungen in der GKV
Die Kosten in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) steigen weiter an. Im Jahr 2025 erhöht sich die Beitragsbemessungsgrenze deutlich auf 66.150 Euro. Zwar bleibt der allgemeine Beitragssatz bei 14,6%, der durchschnittliche Zusatzbeitrag steigt jedoch stark auf 2,5%. Zusätzlich erhöht sich der Pflegebeitragssatz auf 3,6%, kinderlose Versicherte zahlen weitere 0,6%.
Dadurch ergibt sich ein durchschnittlicher GKV-Höchstbeitrag von 1.174,16 Euro im Jahr 2025. Das entspricht einer Steigerung von 11,77% gegenüber 2024 (vorläufiger Stand). Zu den Beiträgen kommen noch diverse Zuzahlungen hinzu, die Versicherte selbst tragen müssen. Details und den aktuellen Stand des Verfahrens finden Sie auf unserer Seite "Sozialversicherungswerte".
Zum Vergleich: Im Jahr 1970 betrug der Höchstbeitrag lediglich 50,31 Euro (8,2% von der Beitragsbemessungsgrenze in Höhe von 7.362 Euro jährlich). Zwischen 1970 und 2025 beträgt die durchschnittliche jährliche Steigerung des Höchstbeitrags somit 5,79% (1970: 50,31 Euro, 2025: 1.174,16 Euro).
Die folgende Tabelle zeigt die Beitragsentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung seit 1970:
GKV-Beiträge: Langfristig planen. Seit 1970 sind die Beiträge um 2233,85% gestiegen (durchschnittlich 5,79% p.a.)
Blick in die Vergangenheit für die Zukunft: Warum 52 Jahre zurückblicken?
Für eine realistische Zukunftsprognose der GKV-Beiträge ist ein Blick in die Vergangenheit unerlässlich. Wir erklären, warum ein Rückblick von 52 Jahren sinnvoll ist:
Stellen Sie sich einen jungen Assistenzarzt oder eine Assistenzärztin vor, die mit 28 Jahren in die Private Krankenversicherung (PKV) wechseln könnten und eine gute Rente vom Versorgungswerk erwarten. Zusätzlich erzielen sie weitere Einkünfte, die beitragspflichtig in der GKV sind. In der Regel liegen ihre Gesamteinkünfte langfristig über der Beitragsbemessungsgrenze der GKV (BBG 2025: 66.150 Euro). Das bedeutet, sie zahlen dauerhaft den Höchstbeitrag in der GKV.
Um die langfristigen Auswirkungen dieser Entwicklung abzuschätzen, betrachten wir einen Zeitraum von 52 Jahren (28 Jahre + 52 Jahre = 80 Jahre). Dieses Alter liegt noch deutlich unter der statistischen Lebenserwartung. Um eine fundierte Prognose für diesen Zeitraum zu erstellen, ist es sinnvoll, ebenfalls 52 Jahre in die Vergangenheit zu schauen. So erhalten wir ein umfassendes Bild der Beitragsentwicklung und können Trends erkennen.
Staatliche Zuschüsse und Leistungskürzungen: Ein Teufelskreis
Die GKV erhält massive Zuschüsse aus Steuermitteln (2024: 14,5 Milliarden Euro), die von allen Steuerzahlern – auch von Privatversicherten – mitfinanziert werden. Ohne diese Zuschüsse wären die Beitragssteigerungen noch deutlich höher. Im Jahr 2020 hätte jedes GKV-Mitglied ohne diese Unterstützung monatlich rund 42,40 Euro mehr bezahlen müssen. Trotz einer Verfünfzehnfachung (!) des Bundeszuschusses von 1 Milliarde Euro im Jahr 2004 auf 14,5 Milliarden Euro im Jahr 2024 konnte der Anstieg der GKV-Beiträge nicht gebremst werden.
Gleichzeitig wurden in der GKV Leistungen gekürzt und Zuzahlungen eingeführt bzw. erhöht. Diese Maßnahmen belasten vor allem ältere und kranke Menschen. Sie dienen dazu, die Kostensteigerung im Gesundheitswesen zulasten der Patienten einzudämmen.
(C) Signal Iduna 2024
Ein kritischer Punkt des GKV-Systems ist das sogenannte "Rückwärts-Umlageverfahren". Das bedeutet, die GKV finanziert die aktuellen Leistungen durch die Beiträge der aktuell Berufstätigen. Die Ausgaben werden also getätigt bevor die entsprechenden Beiträge eingezahlt werden. Doch woher kommen in Zukunft die Beitragszahler, wenn die Bevölkerung immer älter wird?
Prognosen zeigen, dass im Jahr 2050 ein Drittel der Bevölkerung 60 Jahre oder älter sein wird. Die GKV ist auf diesen demografischen Wandel nicht vorbereitet. Im Gegensatz dazu sichert die Private Krankenversicherung (PKV) ihre Mitglieder durch Alterungsrückstellungen langfristig ab.
Explodierende Beiträge in der Zukunft?
Modellrechnungen (siehe WIP 11/2016) prognostizieren aufgrund der demografischen Entwicklung und des medizinisch-technischen Fortschritts einen GKV-Beitrag von 25% im Jahr 2050. Andere Studien gehen sogar von noch deutlich höheren Werten aus.
Das Umlageverfahren der GKV: Ein Blick in die Zukunft
Private Krankenversicherung: Beitragsentwicklung und Altersvorsorge
Auch in der Privaten Krankenversicherung (PKV) steigen die Beiträge. Willkürliche oder altersbedingte Erhöhungen sind jedoch gesetzlich ausgeschlossen. Beitragserhöhungen sind nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich, z.B. bei steigenden Behandlungskosten oder steigender Lebenserwartung.
Ein entscheidender Unterschied zur Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV): Leistungskürzungen sind in der PKV vertraglich ausgeschlossen. Während die GKV nach dem Umlageverfahren funktioniert und die Beiträge direkt wieder ausgibt, bildet die PKV sogenannte "Alterungsrückstellungen". Diese Rückstellungen dienen dazu, die steigenden Kosten im Alter zu finanzieren. Aktuell (04/2024) belaufen sich diese Rückstellungen auf rund 344 Milliarden Euro. ( Zukunftsuhr .) Dadurch spielt die demografische Entwicklung in der PKV keine so große Rolle wie in der GKV.
Kostensteigerungen durch steigende Lebenserwartung und medizinisch-technischen Fortschritt gibt es aber auch in der PKV, möglicherweise sogar in etwas stärkerem Maße als in der GKV. Das liegt daran, dass Privatversicherte häufig früher von neuen medizinischen Erkenntnissen profitieren.
Wie funktioniert die Beitragsanpassung in der PKV ?
PKV-Beiträge:
Anpassungen erfolgen nach strengen gesetzlichen Vorgaben und nur bei Abweichungen der tatsächlichen von den kalkulierten Kosten. Wird ein Schwellenwert unterschritten, verzögert sich die Anpassung, kumuliert sich aber. Daher scheinen PKV-Beiträge oft jahrelang stabil, gefolgt von einem größeren Sprung. Für eine realistische Einschätzung ist der Mehrjahresdurchschnitt aussagekräftiger als einzelne "Sprünge".
Beihilfe: Ein Zuschuss vom Staat für Ihre Gesundheitskosten
Die Beihilfe ist eine staatliche Unterstützung für die Gesundheitskosten von Beamten, Richtern, Soldaten und einigen anderen Berufsgruppen. Sie funktioniert wie ein Zuschuss zu Ihren Krankheitskosten – der Staat übernimmt einen Teil, den Rest müssen Sie selbst tragen. Wie hoch dieser Zuschuss ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, z.B. von Ihrem Familienstand und der Anzahl Ihrer Kinder. In der Regel liegt die Beihilfe zwischen 50% und 80% der anrechenbaren Kosten.
Wie funktioniert die Beihilfe?
Wenn Sie beihilfeberechtigt sind, müssen Sie die restlichen Kosten, die die Beihilfe nicht abdeckt, selbst tragen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:
Private Krankenversicherung (PKV): Die gängigste Lösung ist der Abschluss einer privaten Krankenversicherung, die speziell auf Beihilfeberechtigte zugeschnitten ist. Diese sogenannten Beihilfetarife ergänzen die staatliche Beihilfe und übernehmen die verbleibenden Kosten.
Zusatzversicherung zur GKV: Alternativ können Sie auch in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bleiben und eine spezielle Zusatzversicherung abschließen, die den nicht durch die Beihilfe gedeckten Anteil übernimmt. Diese Option ist jedoch oft weniger kosteneffizient als eine PKV.
Worauf sollten Sie achten?
Beihilfeverordnung Ihres Bundeslandes: Die Beihilfe ist Ländersache. Informieren Sie sich genau über die Beihilfeverordnung Ihres Bundeslandes, da die Leistungen und Bedingungen variieren können.
Wahl des richtigen Tarifs: Achten Sie bei der Wahl einer privaten Krankenversicherung auf einen Beihilfetarif, der optimal zu Ihrer Beihilfe und Ihren individuellen Bedürfnissen passt. Vergleichen Sie verschiedene Angebote und lassen Sie sich beraten.
Anrechenbarkeit der Kosten: Nicht alle Kosten werden von der Beihilfe anerkannt. Prüfen Sie, welche Leistungen beihilfekonform sind, um spätere Überraschungen zu vermeiden.
Erstattungsprinzip eines Beihilfeberechtigten
Vereinfachre Darstellung
Beihilfe-Ergänzungstarif: Die optimale Ergänzung zur staatlichen Beihilfe
Als Beamter, Richter, Soldat oder Angehöriger bestimmter anderer Berufsgruppen erhalten Sie Beihilfe vom Staat für Ihre Gesundheitskosten. Die Beihilfe deckt jedoch meist nicht alle Kosten ab. Hier kommt der Beihilfe-Ergänzungstarif ins Spiel. Er ist eine spezielle Form der Privaten Krankenversicherung (PKV) und schließt die Lücke zwischen der staatlichen Beihilfe und den tatsächlich anfallenden Krankheitskosten.
Wie funktioniert der Beihilfe-Ergänzungstarif?
Der Beihilfe-Ergänzungstarif ist genau auf Ihre Beihilfe abgestimmt. Er übernimmt den Teil der Kosten, den die Beihilfe nicht bezahlt. Das bedeutet: Sie reichen Ihre Arztrechnungen zunächst bei der Beihilfestelle ein. Den verbleibenden Rest rechnen Sie dann mit Ihrer privaten Krankenversicherung ab. So sind Sie optimal abgesichert und müssen keine hohen Zuzahlungen leisten.
Worauf sollten Sie achten?
Höhe der Beihilfe: Die Höhe Ihrer Beihilfe ist entscheidend für die Wahl des passenden Ergänzungstarifs. Sie hängt von Ihrem Familienstand und der Anzahl Ihrer Kinder ab.
Leistungen des Tarifs: Achten Sie auf die Leistungen, die der Tarif abdeckt. Wichtige Punkte sind z.B. die Kostenübernahme für Arztbehandlungen, Krankenhausaufenthalte, Zahnbehandlungen und Heilmittel.
Höhe der Selbstbeteiligung: Viele Tarife bieten die Möglichkeit, eine Selbstbeteiligung zu vereinbaren, um den Beitrag zu senken. Überlegen Sie gut, wie hoch Ihre Selbstbeteiligung sein soll und ob Sie im Krankheitsfall die Kosten tragen können.
Anpassung an die Beihilfe: Ändert sich die Beihilfeverordnung Ihres Bundeslandes, sollte sich auch Ihr Ergänzungstarif anpassen lassen, um weiterhin den optimalen Schutz zu gewährleisten.
Tipp vom Spezialisten:
Die Wahl des richtigen Beihilfe-Ergänzungstarifs ist komplex. Als unabhängige Versicherungsberater, spezialisiert auf Beihilfe, finden wir den perfekten Tarif für Ihre individuelle Situation. Wir kennen die Angebote am Markt und berücksichtigen alle wichtigen Faktoren, wie Ihre Beihilfeansprüche, Ihren Gesundheitszustand und Ihr Budget. Lassen Sie sich professionell beraten, um optimal abgesichert zu sein!
FAQ Private Kranken-versicherung
FAQ
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1. Selbständige, Freiberufler und Unternehmer
Generell frei wählbar, da nicht versicherungspflichtig in der GKV
2. Angehende Beamte
Studenten in Beamtenlaufbahn: Anwartschaft prüfen
Beamte auf Widerruf: Spezielle Ausbildungstarife verfügbar
3. Beamte
Beamte auf Probe
Beamte auf Lebenszeit
4. Studenten
Unter bestimmten Voraussetzungen möglich
Befreiung von der Versicherungspflicht in der GKV erforderlich
5. Angestellte mit hohem Einkommen
Jahreseinkommen muss über der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) liegen
JAEG für 2025: 73.800 Euro jährlich oder 5.512,50 Euro monatlich
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Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) Das Solidaritätsprinzip
Alle zahlen gemeinsam ein, unabhängig von persönlichen Umständen.
Der Beitrag hängt vom Einkommen ab.
Alter, Gesundheit oder Geschlecht spielen keine Rolle für den Beitrag.
Wer mehr verdient, zahlt mehr ein, bekommt aber die gleichen Leistungen.
Die Private Krankenversicherung (PKV) Das Äquivalenzprinzip.
Jeder zahlt entsprechend seinem individuellen Risiko und seinen Bedürfnissen.
Der Beitrag richtet sich nach dem erwarteten Gesundheitsrisiko.
Alter und Gesundheit bei Vertragsabschluss bestimmen den Beitrag.
Das Einkommen spielt keine Rolle für die Beitragshöhe.
Wer ein höheres Risiko hat oder einen höheren Standard beansprucht, zahlt in der Regel mehr.
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Beitragssatz von derzeit 14,6 Prozent erhoben. Die Höhe dieses Zusatzbeitrags variiert je nach Finanzbedarf der jeweiligen Krankenkasse.
Die Höhe des allgemeinen Zusatzbeitrags variiert zwischen von 1,84% - 4,20% den einzelnen Krankenkassen. Es lohnt sich daher, die Beiträge der verschiedenen Kassen zu vergleichen.
Pflegepflichtversicherung: 3,6%
Der Zusatzbeitrag für Kinderlose 0,6% ist gesetzlich vorgeschrieben und wird von den meisten Krankenkassen erhoben.
Beispiel: Singel ohne Kind, Verdienst über der JAEG mtl. 5.512,50€ Brutto = 1.234,80€ mtl.
*KV14,6+ZB 3,6% + PV 3,6% + KLZ 0,6%
Erhöht deine Krankenkasse den Zusatzbeitrag, hast du ein Sonderkündigungsrecht bis zum Ende des Monats, in welchem der neue Zusatzbeitragssatz gilt.
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Mit der PKV gestaltest du deinen Versicherungsschutz nach deinen Wünschen – wie mit einem Baukasten. Du wählst die Leistungen und Selbstbeteiligungen, die zu dir passen. So bestimmst du die Qualität deines individuellen Schutzes.
Beispiele für Leistungen, die du wählen kannst:
Psychotherapeutische Behandlungen
Heilpraktiker
Auslandsschutz
Kuren
Krankentagegeld & Krankenhaustagegeld
Brillen und Kontaktlinsen
Erstattungen über den regulären Arzt-Sätzen
Pflegetagegeld
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Mit der Privaten Krankenversicherung genießt du umfassende ambulante Versorgung. Was gehört dazu?
Freie Arztwahl: Geh zu jedem niedergelassenen Arzt deiner Wahl.
Umfassende Behandlung: Von der Beratung über Untersuchungen und ambulante Operationen bis hin zur Strahlentherapie.
Medikamente & Co.: Erstattung aller ärztlich verordneten Arzneimittel und Verbandmittel – inklusive Rezeptgebühr.
Heilmittel: Nutze die benötigten Heilmittel ohne Sorgen.
Hilfsmittel: Unterstützung durch Hilfsmittel wie Brillen, Hörgeräte und vieles mehr.
Vorsorge: Bleib gesund mit den wichtigen Vorsorgeuntersuchungen.
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Freie Krankenhauswahl: Du entscheidest, in welchem Krankenhaus du behandelt werden möchtest.
Regelleistungen: Die Kosten für die Unterbringung im Mehrbettzimmer, ärztliche Behandlung, Operationen und Nebenkosten sind abgedeckt. Auch Sachkosten wie Strahlentherapie, Arzneien, Verbandmaterial und Transporte sind inklusive.
Wahlleistungen: Für noch mehr Komfort kannst du Wahlleistungen wie die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer und die Behandlung durch den Chefarzt zusätzlich versichern.
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Die Private Krankenversicherung bietet dir optimalen Schutz für deine Zahngesundheit. Was gehört dazu?
Zahnärztliche Behandlung: Regelmäßige Kontrolluntersuchungen und Behandlungen sind abgedeckt.
Zahnersatz: Im Falle eines Zahnverlustes übernimmt die PKV die Kosten für Zahnersatz.
Kieferorthopädische Behandlung: Auch kieferorthopädische Behandlungen können versichert werden.
Professionelle Zahnreinigung: Für die optimale Pflege deiner Zähne.
Das Beste: Je nach Versicherer und Tarif sind bis zu 100% der Zahnersatzkosten versicherbar – auch für hochwertige Materialien wie Gold und Keramik!
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Die privaten Krankenversicherer verfügen über enorme Rücklagen, um die langfristige Versorgung ihrer Versicherten sicherzustellen.
Aktuell ca.: Über 344 Milliarden Euro beträgt die Höhe der Altersrückstellungen. Diese riesige Summe garantiert, dass auch in Zukunft genügend finanzielle Mittel für Ihre Gesundheitsversorgung vorhanden sind.
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Nein, die Private Krankenversicherung (PKV) kann Ihre Beiträge nicht einfach so erhöhen. Es gibt gesetzliche Regelungen und vertragliche Bestimmungen, die die Beitragserhöhungen begrenzen und an bestimmte Voraussetzungen knüpfen.
Begründungspflicht bei Beitragserhöhungen: Die PKV ist verpflichtet, Beitragserhöhungen gegenüber ihren Versicherten zu begründen. Dabei muss sie nachweisen, dass die Erhöhung aufgrund gestiegener Kosten (z.B. für medizinische Leistungen oder Verwaltung) notwendig ist. Die Begründung muss transparent und nachvollziehbar sein.
Prüfung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin): Die BaFin überwacht die PKV und prüft die Rechtmäßigkeit von Beitragserhöhungen. Sie stellt sicher, dass die Erhöhungen angemessen und durch die Kostenentwicklung gerechtfertigt sind.
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Wenn du keine Arzt- oder Krankenhausrechnungen einreichst, bekommst du einen Teil deiner Beiträge zurück. Wie viel genau, hängt von deinem Vertrag und deiner Versicherung ab. Beispiel: Bei 520€ Beitrag im Monat und zwei Monaten Rückerstattung bekommst du 1.040€ zurück.
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Die demografische Entwicklung stellt die GKV vor große Herausforderungen. Was bedeutet das für Ihre Zukunft?
Die Prognosen für 2040 zeichnen ein klares Bild:
Schrumpfende Bevölkerung: Deutschland wird voraussichtlich 4 Millionen Einwohner weniger haben.
Weniger Beitragszahler: Die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter sinkt um 10 Millionen.
Mehr Rentner: Gleichzeitig steigt die Zahl der Rentner um über 9 Millionen.
Die Folge: Immer weniger Beitragszahler müssen für immer mehr Leistungsempfänger aufkommen. Das aktuelle System der Umlagefinanzierung stößt an seine Grenzen.
Experten rechnen mit einem Anstieg des GKV-Beitragssatzes auf bis zu 20%. Eine nachhaltige Lösung ist dringend erforderlich, um die Zukunft der gesetzlichen Krankenversicherung zu sichern.
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Die Private Krankenversicherung (PKV) bietet Ihnen nicht nur individuelle Gesundheitsleistungen, sondern auch finanzielle Sicherheit im Alter. Wie funktioniert das?
Altersvorsorge in der PKV:
Rücklagenbildung: Die PKV legt von Ihren Beiträgen Rücklagen an, um Ihre Gesundheitskosten im Alter zu decken. 10% Ihrer Beiträge fließen bis zum Alter von 60 Jahren in die sogenannte Altersrückstellung.
Wegfall des Zuschlags: Mit 60 Jahren entfällt der gesetzliche Zuschlag von 10%.
Beitragsstabilisierung: Ab 65 Jahren werden die angesammelten Zuschläge zur Stabilisierung Ihrer Beiträge eingesetzt, um Beitragserhöhungen abzumildern.
Zusätzliche Entlastungen: Ab 67 entfällt der Beitrag zum Krankentagegeld.
Ab 80 werden nicht verbrauchte Zuschläge direkt zur Beitragssenkung verwendet. Je nach Tarif und Gesellschaft sind in manchen Fällen auch frühere Beitragsreduzierungen möglich.
Optionale Vorteile:
Standardtarif: Ab 65 Jahren können Sie in einen kostengünstigen Standardtarif wechseln.
Beitragsentlastungstarif: Besonders attraktiv für Angestellte wegen des Arbeitgeberzuschusses. Dieser Tarif sorgt für zusätzliche Beitragsersparnis im Alter.
Expertentipp: Nutzen Sie die eingesparten Beiträge im jungen Alter für eine zusätzliche private Altersvorsorge – zum Beispiel mit einer Basis-Rente. So sichern Sie sich optimal für die Zukunft ab!
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Private Krankenversicherung (PKV): Deine Leistungen stehen fest im Vertrag. Änderungen gibt es nur, wenn du zustimmst.
Gesetzliche Krankenversicherung (GKV): Die Politik entscheidet, welche Leistungen die GKV bezahlt. Auch wenn Leistungen gestrichen werden (wie z.B. bei Pflege, Brillen oder Zahnarzt), können die Beiträge trotzdem steigen. Du weißt also nie genau, was die GKV in Zukunft noch zahlt. Wahrscheinlich bleibt nur eine Grundversorgung übrig und du musst immer mehr selbst dazuzahlen.
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Auch wenn Sie privat krankenversichert sind, bedeutet das nicht automatisch, dass Sie Ihre Pflegepflichtversicherung bei derselben Gesellschaft haben.
Die Pflegepflichtversicherung ist eine separate Versicherung, die jeder in Deutschland abschließen muss. Sie können die Pflegepflichtversicherung bei jeder zugelassenen Pflegekasse abschließen – unabhängig davon, wo Sie krankenversichert sind. Ja, in der Pflegepflichtversicherung ist ein Anbietervergleich nicht erforderlich, da die Leistungen standardisiert sind.
Zusammenfassend: Private Krankenversicherung und Pflegepflichtversicherung sind zwei verschiedene Versicherungen. Sie können frei wählen, bei welcher Gesellschaft Sie Ihre Pflegepflichtversicherung abschließen.
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Ja, die Annahmebestätigung der privaten Krankenversicherung (PKV) fungiert als Nachweis für die Anschlussversicherung und muss unbedingt der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gemeldet werden
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Je jünger, desto günstiger: Als Faustregel gilt: Je früher Sie wechseln, desto niedriger sind in der Regel Ihre Beiträge. Das liegt daran, dass jüngere Menschen im Durchschnitt weniger gesundheitliche Probleme haben.
Risikozuschlag im Alter: Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko von Vorerkrankungen. Diese können zu Risikozuschlägen in der PKV führen und den Wechsel verteuern.
Kurz gesagt: Ein Wechsel in die PKV ist besonders für junge und gesunde Menschen attraktiv. Je früher Sie sich damit auseinandersetzen, desto besser!
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Die Beiträge in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind in den letzten Jahrzehnten stetig gestiegen. Ein Beispiel:
1970: Der Höchstbeitrag lag bei 50,31 €.
Heute: Der Höchstbeitrag inklusive Pflegepflichtversicherung beträgt über 1.200 €.
Nicht nur der Beitragssatz, auch die Beitragsbemessungsgrenze ist kontinuierlich angehoben worden. Zusätzlich wurden Zuzahlungen erhöht und Leistungen gekürzt. Die finanzielle Belastung für GKV-Versicherte ist somit deutlich gestiegen.
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Ein weitverbreiteter Irrtum: Viele glauben, dass die Beiträge in der Privaten Krankenversicherung (PKV) steigen, wenn sie älter werden oder viele Krankheiten haben. Das stimmt so nicht!
Ihr individuelles Alter oder Ihre Gesundheit haben keinen direkten Einfluss auf Ihre Beitragsentwicklung.
Der wahre Grund für Beitragserhöhungen: Die Kosten im Gesundheitswesen steigen generell. Neue Medikamente, moderne Technologien und höhere Behandlungskosten wirken sich auf alle Versicherten aus – auch in der PKV. Daher können die Beiträge im Laufe der Zeit angepasst werden.
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Als Privatpatient müssen Sie Arztrechnungen in der Regel zunächst selbst bezahlen und bekommen die Kosten dann von Ihrer Versicherung erstattet. Aber was tun, wenn eine Rechnung besonders hoch ist und Sie das Geld nicht vorstrecken können?
Ganz einfach: Leiten Sie die Rechnung direkt an Ihre private Krankenversicherung weiter. Warten Sie mit der Bezahlung an den Arzt, bis Ihre Versicherung Ihnen den Erstattungsbetrag überwiesen hat. So vermeiden Sie finanzielle Engpässe.
Kurz: Rechnung an die Versicherung – Erstattung abwarten – dann bezahlen.
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Sind Sie privat krankenversichert und Ihr Einkommen sinkt unter die festgelegte Grenze, werden Sie automatisch wieder versicherungspflichtig in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).
Die Versicherungspflichtgrenze (Jahresarbeitsentgeltgrenze) liegt 2025 bei 73.800 Euro brutto im Jahr.
Sobald Ihr Einkommen diese Grenze unterschreitet, müssen Sie in die GKV zurückkehren.